UNSERE 10ER IN DER ZUKUNFTSWERKSTATT EUROPA

20 Schüler, ein Kontinent: Wer gibt als Erstes auf? Halt, darum geht’s doch heute gar nicht: UNSERE 10ER IN DER ZUKUNFTSWERKSTATT EUROPA

Europäischer Rat, Rat der Europäischen Union, Europarat! Ja klar, kein Problem, kennt jeder, und ganz besonders die Unterschiede. Nur, was habe ich damit zu tun? Die Unterschiede waren am Mittwochmorgen durch das Team der Zukunftswerkstatt und unsere ausgeschlafenen 10ern schnell geklärt, aber was sollte man nun mit der letzten Frage anstellen? Hier galt es nun eine Antwort zu finden.

Umwelt, Nachhaltigkeit, Migration und Flüchtlingspolitik stehen hierbei im Vordergrund, Themen, die Stück für Stück, über Kritik, zur Zukunftsvorstellung bis hin zur Beurteilung der Umsetzbarkeit angegangen werden sollen.

Das Schöne an der Sache ist, es ist weniger Theorie, sondern beruht auf die vielen Erfahrungen und Vorstellungen, die die Schüler*innen mitbringen.

Welche Vorurteile gibt es? Wie entstehen diese Vorurteile? Wie werden diese verbreitet? Medien werden hier nicht als die Verursacher, aber doch als Brandbeschleuniger wie Rassismus ebenso benannt wie die Art der Einquartierung der Flüchtlinge. Zum Glück bleibt es nicht nur beim Zusammentragen des IST-Zustandes. Ideen, was wie verbessert werden soll in Mengen vorhanden.

Sowohl in der Frage der Migration, als auch in den Bereichen der Energiegewinnung und des Klimaschutzes können Szenarien entwickelt werden, wie die Zukunft aussehen sollte. Was zu gemeinsamen Kopfschütteln führt sind dabei zwei Erkenntnisse: Warum werden bestimmte Probleme mit hier aufgezeigten Lösungsmöglichkeiten nicht angegangen? Und: Was, das gibt es schon? Die Ideen von Tesla sowie die Überlegungen energiesparend den Alltag bestreiten zu können, machen in vielen Bereichen bereits die ersten Schritte – auch wenn sie oft noch in den Kinderschuhen stecken, der Funke ist gezündet, die Probleme erkannt.

Bei der Präsentation der Ergebnisse wird eines deutlich, die Schüler*innen sind daran interessiert, sich den Problemen zu stellen. Erkennen aber auch, dass sie von denjenigen abhängig sind, die diese Inhalte auf die Tagesordnung der Politik setzen. Die Rolle dabei, die der Europäischen Union zukommt, ist in diesem Moment noch nicht in ihrer Fülle erkennbar, dennoch weiß man jetzt, in den Unterrichtsräumen der 10.3, dass diese für eine lebenswerte Zukunft lebensnotwenig sein wird.

Dass EU-Politik nicht immer staubtrocken ist oder nur von der älteren Generation gedacht wird, erfuhren die Schüler*innen hautnah. Sie konnten ihre Wünsche in Sachen Zusammenleben und Multikulti sowie Umweltschutz entwickeln und hinsichtlich der Durchführbarkeit prüfen. Etwas zu verändern, so das Fazit, ist nicht immer ein riesiger Kraftakt, sondern beginnt mit dem Nutzen des Verstandes, einer einfachen Petition oder aber die Erkenntnis, dass die Herausforderungen so umfangreich sind, dass man diese nur gemeinsam lösen kann.

Vielen Dank an die Experten von Deutsche Gesellschaft e. V. für diesen anderen Politikunterricht.